Wenn ich Dich nur nicht riechen könnte.

Doch selbst dafür bist Du zu fern.

Es schreckt mich das Fremde im Anderen - das Eigene.

Sie warten, gewaltbereit.

Noch ist es nicht dunkel genug.

Sie vergeht in seiner Nähe. Liebend gern gibt Sie sich hin.

Für Sie ist Er der Schatz der Welt.

Für Ihn ist Sie die Dritte.

der Traum eines Schattens

In deinen Augen sehe ich nichts, was Du mich sein ließest.

Also lass mich.

Gehen.

Das Orchester beginnt. Die Bratsche klingt falsch, lydisch.

Glockenschlag.

Was wusste Schiller vom Donner? Diese feine Haut.

Ein Engel fliegt vorbei.

Der Chor liegt erschossen auf der Bühne.

Wie leer es ist, trotz uns.

Gläserne Augen.

Hinter der Stirn eine Schlossbrücke.

Wie das duftet!

Sie lügt! Mit jedem Atemzug.

Das Wasser aus den Augen glänzt falsch wie der Quell.

Und wie sie es genießt.

Sie füttert das Kind, wickelt es.

Dann blickt sie es an und noch bevor sie erkennt was es ist, sperrt sie es fort und lässt es schreien.

Trampeln. Rennen. Schläge.

Tränen von der Decke.

Das ist alles, was ich vom Nachbarn weiß.